DigitalPakt in Baden-Württemberg!

 
 
 
 
 
 

Der DigitalPakt bringt ca. 650 Mio. EUR nach Baden-Württemberg

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Baden-Württemberg rund 650 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Neben Investitionen an Schulen können regionale und landesweite Vorhaben sowie länderübergreifende Projekte gefördert werden.

Wer wird gefördert

Zuwendungsempfänger für eine Förderung von Maßnahmen können sein

  • Träger öffentlicher Schulen (nach § 2 Absatz 1 des Schulgesetzes für Baden-Württemberg (SchG))
  • Träger von Ersatzschulen (nach § 3 des Privatschulgesetzes (PSchG))
  • Schulen für Berufe des Gesundheitswesens (gemäß § 2 Nummer 1a Buchstabe e bis g des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG))
  • Träger von Pflegeschulen (nach § 9 Pflegeberufegesetz (PflBG); Antragsberechtigt ab dem 1. Januar 2020)

Schulträger können gemeinsame Anträge stellen. Die beteiligten Schulträger bestimmen in diesem Fall einen Zuwendungsempfänger.

Was wird gefördert

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen
  2. lokale schulische Server
  3. schulisches WLAN
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte
  5. digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung

Begrenzt förderfähig sind:

  1. schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen solche Geräte erfordern und dies im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept der Schule dargestellt ist,
    3. bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
      • 20 % des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger oder
      • 25 000 Euro je einzelne Schule
      • oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  1. Laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten)
  2. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen
  3. Smartphones

Wie wird gefördert

  • Die berechtigten Schulträger wurden durch das Kultusministerium über die Höhe des zur Verfügung stehenden Budgets informiert.
  • Sie erhalten einen Zuschuss aus Mitteln des Bundes in Form einer Festbetragsfinanzierung.
  • Die Schulträger öffentlicher Schulen beteiligen sich mit mindestens 20 % an den förderfähigen Kosten und die Schulträger freier Schulen mit mindestens 5,4 %.
  • Bis zu 60 % des bewilligten Zuschusses können als Abschlagszahlung nach Bestandskraft des Zuwendungsbescheides auf Antrag unter gewissen Voraussetzungen ausbezahlt werden. Die Schlusszahlung erfolgt nach Prüfung des Verwendungsnachweises. Der Verwendungsnachweis ist elektronisch unter digitalpakt@l-bank.de bei der L-Bank einzureichen.

Voraussetzungen

  • Eine Förderung wird nur für Maßnahmen gewährt, wenn diese frühestens am 17.05.2019 begonnen hat. Selbstständige, noch nicht begonnene Abschnitte einer laufenden Maßnahme, die vor dem 17.05.2019 begonnen wurden, können gemäß den Richtlinien ebenfalls gefördert werden. Hier die Richtlinien herunterladen.
  • Die Maßnahme muss bis spätestens 31.12.2024 abgeschlossen werden.
  • Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Bundes, des Landes oder der Europäischen Kommission ist nicht zulässig.
  • Die Geräte müssen fachlichen sowie pädagogischen Anforderungen gerecht werden und dazu möglichst erweiterungsfähig an regionale, landesweite oder länderübergreifende Systeme sein.
  • Für die jeweilige Schule muss ein Medienentwicklungsplan mit einer Freigabeempfehlung des Landesmedienzentrums oder des Medienzentrums, das dessen Erstellung begleitet hat, vorliegen. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.

Ablauf Antragsverfahren

  1. Die Anträge können vom 01.10.2019 bis 30.06.2024 bei der L-Bank elektronisch unter digitalpakt@l-bank.de eingereicht werden. Bei Fragen wenden Sie sich auch gerne an


    Hotline DigitalPakt
    Tel. 0721 150-1625
    digitalpakt@l-bank.de
    www.l-bank.de/digitalpakt

  2. Dem Antrag ist ein Medienentwicklungsplan mit Freigabeempfehlung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg oder des Medienzentrums, das dessen Erstellung begleitet hat, beizufügen. Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.
  3. Bei Maßnahmen an Schulen muss für jede Schule ein eigener Antrag gestellt werden.

Weitere Informationen zum DigitalPakt in Baden-Württemberg gibt es im Internet unter https://www.l-bank.de/produkte/finanzhilfen/digitalpakt.html und https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/Digitalpakt

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