DigitalPakt in Niedersachsen!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der DigitalPakt bringt ca. 522 Mio. EUR nach Niedersachsen

Im Rahmen des DigitalPakts Schule erhält Niedersachsen rund 522 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Infrastruktur allgemeinbildender und beruflicher Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Die Richtlinie ist zum 08.08.2019 in Kraft getreten. Damit können zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 die ersten Anträge gestellt werden. Eine Antragstellung erfolgt über die Software n-DiPS. Hier die Richtlinien herunterladen.

Wer wird gefördert

  • die Träger von kommunalen öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen
  • Träger finanzhilfeberechtigter allgemeinbildender sowie berufsbildender Ersatzschulen (im Sinne von § 149 Abs. 1 NSchG)
  • Träger der Ersatzschulen (nach § 154 NSchG)
  • Träger der anerkannten Ergänzungsschulen (nach § 161 Abs. 3 NSchG.)
  • Träger von Pflegeschulen (nach § 9 Pflegeberufegesetz (PflBG))

Voraussetzungen

  • Der Schulträger muss die erforderlichen räumlichen und sächlichen Kapazitäten bereitstellen, die eine Nutzung unter modernen Unterrichtsgesichtspunkten ermöglichen.
  • Der Schulträger muss zudem sämtliche Folgekosten (z. B. Betriebskosten, Reparaturkosten etc.) übernehmen, solange die angeschafften Gegenstände in der Schule verwendet werden.
  • Förderfähig sind Maßnahmen, mit denen nach dem 16.05.2019 begonnen wurde.
  • Soweit Maßnahmen vor dem 17.05.2019 begonnen wurden, aber noch nicht abgeschlossen sind, können diese gefördert werden, wenn es sich um selbstständige, noch nicht begonnene Abschnitte handelt und die Finanzierung dieser Abschnitte gesichert ist.
  • Ein schuleigenes Medienbildungskonzept muss vorliegen, das folgende Aussagen mit Bezug zu beantragten Fördergegenständen enthält:
    1. zur Ausstattungsplanung und Internetanbindung,
    2. zum pädagogischen Einsatz und zum Erwerb von Medienkompetenz im schuleigenen Curriculum sowie
    3. zur bedarfsgerechten Fortbildungsplanung der Lehrkräfte.
  • Bei Antragstellung muss im digitalen Antragsformular ein pädagogisch-technisches Anforderungsprofil zu den Punkten a-c eingetragen werden, ein detailliertes Medienbildungskonzept ist spätestens mit Abschluss der Maßnahmen vorzulegen.
  • Jetzt den Leitfaden zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans herunterladen.

Was wird gefördert

An Schulen sind folgende Investitionen (einschließlich Planung, Beschaffung, Einrichtung von Systemen, Aufbau, Inbetriebnahme, Erwerb von Lizenzen sowie projektvorbereitende- und begleitende Beratungsleistungen) förderfähig.

Voll förderfähig sind:

  1. Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, (Serverlösungen nur, sofern zum Zeitpunkt der Antragstellung von keinem Anbieter ein Anschluss der betreffenden Schule an das Glasfasernetz innerhalb von mindestens 12 Monaten garantiert werden kann).
  2. Einrichtung von schulischem WLAN
  3. Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-/Lern-Infrastrukturen (z. B. Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Cloud-Angebote).
  4. Anzeige- und Interaktionsgeräte (z. B. interaktive Tafeln, Displays nebst zugehöriger Steuerungsgeräte) zum pädagogischen Betrieb in der Schule.
  5. Digitale Arbeitsgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung.

Begrenzt förderfähig sind:

  1. Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf dem Schulgelände, wenn
    1. die Serverlösungen zum Zeitpunkt der Antragstellung von keinem Anbieter ein Anschluss der betreffenden Schule an das Glasfasernetz innerhalb von mindestens 12 Monaten garantiert werden kann).
  2. Tablets, Laptops und Notebooks inkl. Lade- und Aufbewahrungszubehör, wenn
    1. die Schule über die notwendige Infrastruktur verfügt,
    2. spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen den Einsatz solcher Geräte erfordern und dies in einem pädagogisch-technischen Anforderungsprofil der
    3. Schule dargestellt ist,
    4. die Gesamtkosten für mobile Endgeräte von 25.000 Euro je einzelne Schule nicht überschritten werden.
  3. Leasing von IT-Infrastruktur, wenn
    1. es sich um einen Mietkauf handelt und nicht-investive Ausgaben (Support, Wartung, Versicherungen, Zinsen) aus den Leasingraten herausgerechnet werden und
    2. eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ergeben hat, dass Leasing günstiger ist als Kauf.

Nicht förderfähig sind:

  1. Laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten)
  2. Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen
  3. Smartphones

Art, Umfang und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Vollfinanzierung zur Projektförderung gewährt.

  • Die Höhe der Zuwendung pro Schulträger setzt sich aus einem Sockelbetrag pro Schule und einem im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl in Niedersachsen bemessenen Betrag pro Schülerin/Schüler des jeweiligen Trägers zusammen.
  • Der Sockelbetrag beträgt pro Schule 30.000 Euro. Bei weniger als 60 Schülerinnen und Schülern verringert sich der Betrag anteilig.
  • Der Fördersatz beträgt bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben aus Bundesmitteln und zu 10% aus Landesmitteln. Die Fördersummen pro Schulträger finden Sie auf der Anlage Förderrichtlinien auf Seite 8 ff. Jetzt die Anlage zur Förderrichtlinie herunterladen.

Ablauf Antragsverfahren

Die Antragstellung und der Nachweis der Verwendung erfolgen über das Online-Antragsverfahren der Niedersächsische Landesschulbehörde (Bewilligungsbehörde) elektronisch unter https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/ bis zum bis zum 16.05.2023.

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an das Fachteam "DigitalPakt Schule" der Niedersächsischen Landesschulbehörde:
Tel.: 0541 77046-555
E-Mail: FachteamDigitalpaktSchule@nlschb.niedersachsen.de

Ihre zuständige Sachbearbeitung in dem Fachteam DigitalPakt Schule steht Ihnen für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Zuwendungsverfahren zur Verfügung. Hier finden Sie Ihren zuständigen Ansprechpartner.

Ihr Weg zur digitalen Schule

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