Neue Wege zu erfolgreichem Lernen eröffnen

Waid Academy, Schottland

Die Möglichkeit, in einer Gemeinde neue Lehr- und Lernkonzepte parallel zum Neubau eines Schulgebäudes entwickeln zu können, ist eine seltene und wertvolle Gelegenheit. Rektor Iain Hughes und sein Team an der Waid Academy in Schottland nahmen diese Aufgabe beherzt und voller Begeisterung wahr.

„Ein Neubau ist eine fantastische Möglichkeit, weil es die Gemeinschaft und das Lernen in den Mittelpunkt stellt. Alles dreht sich darum, Lösungen für optimale Lernbedingungen zu finden.“

Die Waid Academy unterrichtet über 700 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren im Gemeindeverband Anstruther, nördlich von Edinburgh. Die Schule kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der ursprüngliche 131 Jahre alte Bau war ein Sammelsurium aus Gebäudeteilen im viktorianischen Stil bis hin zu Anbauten aus den 1950er Jahren und später.

„Immer, wenn wir etwas innovativeres angingen – z. B. die Frage der IT-Verkabelung – wurde es schwierig. Außerdem boten die räumlichen Bedingungen zu wenig Platz für Gruppen- und Aufenthaltsräume“, sagt Hughes.

Der Neubau wurde in Abstimmung mit Gemeinde- und Bezirksverantwortlichen, ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften geplant und entworfen. Es ist ein offener, lichtdurchfluteter Bau, ausgestattet mi 25 neuen SMART Board® Interactive Displays, Laptops und WiFi. Das kreative Gebäudekonzept beinhaltet bewegliche Wände und neben herkömmlichen, aber modern ausgestatteten Klassenräumen auch zahlreiche großzügige Pausen- und Aufenthaltsbereiche.

„Wir können eine neue Offenheit und Aufgeschlossenheit feststellen – eine spürbares Umdenken bezüglich Lernen und Unterrichten“, erklärt Hughes im Zusammenhang mit dem neuen Schulgebäude. „Praktisch im ganzen Gebäude ist technologiegestütztes Lernen möglich. Die Jugendlichen lernen jetzt sehr viel aktiver und motivierter.“

„Ein Teil unserer Arbeit besteht in der Entwicklung dieser digitalen Kompetenz – den Schülern beizubringen, Präsentationen mithilfe interaktiver SMART Technologie zu erstellen. Das wäre vorher niemals möglich gewesen“, so Scott Duncan, Fachleiter für Gesellschaftslehre und Religion.

Die neue Technologie und offene Bereiche ermöglichen außerdem die Zusammenarbeit in Gruppen und ein stärker schülergeleitetes Lernen.

„So macht mir das Lernen Spaß, mit Bildern auf dem Board. Ich nutze das SMART Board, um auf das Internet zuzugreifen und den Unterrichtsstoff zu bearbeiten“, sagt Ben McKay, Klassensprecher der sechsten Klasse. „Ich glaube, der Wechsel zur Universität wird später sehr viel einfacher durch diese neue Eigenverantwortung, die uns damit gegeben wird. “

Nach Meinung von Hughes ist der Zugang zu Technologie wesentlich, um die Schülerinnen und Schüler optimal auf die zukünftige Arbeitswelt vorzubereiten. „Wir müssen die Jugendlichen kontinuierlich fördern – sie nach ihren Zielen fragen und mit ihnen Wege erarbeiten, diese zu verwirklichen.“

Veröffentlicht: January 24, 2018
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